SO LEBT SCHEIDER!

Gelsenkirchner Barock oder Rattan-Flokati? Der Münchner Merkur will wissen, wie der Rundschau-Mann wohnt!

Mitten im Sommer ereilt Scheider eine Anfrage vom Münchner Merkur: Für die Beilage „gut – Wohnen und Lebenskultur“ hätten sie gerne den C-Promi Scheider auf einer Seite! Aber gerne…;-) Die Fotos macht der Kreativgeist gleich selbst – mit Fernbedienung und Selbstauslöser – und dann gehts auch schon ab in den Druck (10./19.10.2016)! Hier das original Interview zum Nachlesen…


HAUSBESUCH

Wie sieht’s denn bei Ihnen aus? – Fünf wohnliche Fragen an „Mr. Rundschau“ Stefan Scheider!

Wie sieht es gerade in Ihrer Wohnung aus?

Halb schön, halb schaurig! Wir stecken gerade mitten in einer kleinen Modernisierung des Häuschens und da liegt noch mancher Lichtschalter frei und manche Deckenleuchte besteht aus einem herunterhängenden Kabel samt Fassung und nackter Glühbirne – wie man es halt in Umbauzeiten kennt. Aber ansonsten: Neues Bad, neue Küche, neues Wohnzimmer – und darin lebt es sich jetzt sehr fein! Verstehe heute gar nicht mehr, warum ich 20 Jahre lang fleischfarbene Kacheln mit moosgrünen Blumenmustern ertragen konnte… 😉

Welcher Einrichtungsstil gefällt Ihnen?

Beim Stil haben wir vor vielen Jahren einen radikalen Wandel vollzogen. Wenn der Mensch reift und die Welt begreift, wechselt ja oft auch sein ästhetisches Empfinden – wobei ich jetzt auf keinen Fall sagen will, was besser oder schlechter ist. Jeder muss das für sich selbst wissen. Ganz praxisnah heißt das bei uns: Früher haben wir unseren Hausrat bei Laura Ashley oder anderen Country-Rockern gekauft. Verziert, used Look, Blümchen. Das hat uns viele Jahre gut gefallen. Heute ticken wir puristisch, fast schon Bauhaus-mäßig – und da passen die Sachen natürlich nicht mehr. So wanderte über die Jahre Teil für Teil hinaus in die Ebay-Welt – und es kamen schlichte Holzmeisterwerke neu ins Haus. Esstisch, Kommode, Wohnzimmer-Regal – alles schnörkellose Statements für ein Leben ohne Ballast.

Ein Möbelstück, von dem Sie sich niemals trennen würden (und warum)?

Sehr schwierige Frage, weil man doch jedes Unikat mit Liebe und Herzblut aussucht oder anfertigen lässt. Gattungs-technisch würde ich jetzt mal sagen: Ein Bücherregal muss es immer in meinem Blickfeld geben! Trotz eBooks und anderem digitalem Schnickschnack – schöne Bücher mag ich noch immer als Papier in der Hand halten oder als Schmuckstück im Regal stehen haben. Und wenn es dann doch ein einzelnes Möbelstück sein soll: Das alte Sofa von meiner Oma! Wir haben den Oldtimer schon dreimal beziehen lassen – mit coolen Stoffen – und jetzt erst wieder mit einem wilden Muster, das mal irgendwo in einer Wohnzeitschrift angepriesen wurde. Dieses Sofa begleitet mich nun schon ein Leben lang – und so soll es bleiben. Außerdem mögen es auch meine zwei Katzen sehr gerne… 😉

Welches Accessoire kommt Ihnen nicht ins Haus?

Hui, wahrscheinlich lege ich mich jetzt mit zigtausend Lesern an! Aber wenn ich auf diese Frage antworte, bitte ich herzlich um Nachsicht: Über Geschmack kann man bekanntlich streiten wie die Bürstenbinder, sollte man aber nicht – denn jeder trägt hier seinen eigenen Styleguide im Herzen! Also, verweigern und verbarrikadieren würde ich mich bei folgenden Dingen: Gerahmte Poster aus dem Mitnahmemöbelhaus, Bilderrahmen in Herzform, Hirschgeweihe (aus Tierliebe), Kapselkaffeemaschinen (aus Umweltgründen) oder Rattanregale. Aber auch hier gilt: Wenn all diese Dinge ein witziges und einzigartiges Design mitbringen, öffne ich auch mal mein Herz – und meine Haustür.

Ein Wohntraum, den Sie sich noch erfüllen wollen?

Ich habe vor kurzem mit dem Malen angefangen. Und da wünschte ich mir ein kleines Atelier, das in Griffweite zu Esszimmer, Schlafgemächer und Bad läge – also irgendwie ein Raum zum Klecksen gleich nebenan. So ein Refugium hätte ich noch gerne. Und: Sollte ich jemals weg- oder umziehen – dann bitte nur noch mit Dachterrasse! Mehr fällt mir gerade nicht ein, was aber auch daran liegt, dass ich mit meinem Zuhause heute und hier sehr, sehr glücklich bin!


ÜBER STEFAN SCHEIDER

Der gebürtige Regensburger (Jahrgang 1962) stammt aus einer Bundeswehr-Familie und zog alle zwei Jahre quer durch Deutschland – bis ihn das Bayernland wieder hatte. Hier absolvierte er die Deutsche Journalistenschule und begann bereits 1990 seine Karriere beim Bayerischen Rundfunk – als Moderator und Filmemacher im Ersten sowie im Dritten Programm. Heute gehört Scheider zu den führenden Gesichtern des Senders und präsentiert regelmäßig um 18.30 Uhr die Hauptnachrichten-Sendung „RUNDSCHAU“ sowie in loser Folge das ARD Mittagsmagazin. Scheiders Passionen fangen so ziemlich alle mit einem „K“ an: Katzen, Käsekuchen, Künste!

Website: www.scheider.de

Facebook: www.facebook.de/stefanscheider

E-Mail: stefan@scheider.de


Idyllische Gartenszene gewünscht: Mit Äpfeln vom eigenen Baum!
Tja, der erste Schuss mit Selbstauslöser ging schon mal schief: Ein Selfie-Bomber drängt ins Bild…;-)
Tick tick tick: Per Selbstauslöser schießt sich Scheider selbst lasziv auf dem Sofa.
Und noch eine andere Perspektive: Auch das neue Schreinerregal muss mit ins Bild!
Wie wohnt Scheider? Das verrät die Münchner-Merkur-Beilage „Wohnen und Lebenskultur“…
Eine Seite im Münchner Merkur: Scheiders Homestory erscheint.
Die wahren Herrscher im Scheider-Reich, das sind die Perserkatzen Mia und Sam („Freunde dürfen sie auch Cindy und Bert nennen…“). Wie ein idealer Tag im Leben der beiden Diven aussieht, beschreibt Stefan Scheider auf seiner Homepage in der Rubrik „Der Katzenflüsterer“.

Die ganze Beilage zum Nachlesen

„GUT | WOHNEN & LEBENSKULTUR“ | Beilage Münchner Merkur (PDF, ca 3 MByte, © Münchner Merkur)