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Kamera läuft, das Rotlicht leuchtet auf und alles wartet auf geschliffene Worte einer sympathischen Person. Wenn Sie jetzt eine „bella figura“ abgeben, ernten Sie Bewunderung und Erfolg. Doch wer Unwohlsein oder Unsicherheit ausstrahlt, muss viel Häme einstecken. Muss aber nicht sein. Ein paar Grundregeln, schon sieht alles viel besser aus!


Ein „Naturtalent“ steckt solche Auftritte locker weg. Doch viele Menschen empfinden das Rampenlicht als unnatürliche Situation. Ein komplexer Moment, in dem viele Faktoren zusammenwirken: Mimik, Gestik, Stimme, Äußerlichkeiten, Lampenfieber, technische Abhängigkeiten – und die Botschaft, die es zu vermitteln gilt! Scheiders maßgeschneidertes und kamera-gestütztes Medientraining bündelt all diese Aspekte zu einem guten Auftritt – egal, ob vor laufenden Fernsehkameras oder vor einem vollen Saal.

Der Diplom-Journalist Stefan Scheider arbeitet seit über 25 Jahren vor und hinter der Kamera für den Bayerischen Rundfunk und das ARD Fernsehen. Er absolviert jährlich weit über 200 Live-Sendungen sowie diverse Live-Moderationen. An der Deutschen Journalistenschule in München trainiert er außerdem angehende Journalisten für den Live-Einsatz vor der Kamera.


10 Goldene regeln

Sei wach & fit!
Gehe nie mit zwei Stunden Schlaf im Rücken in eine Sendung. Das macht dich fahrig, unkonzentriert und anfällig für Fehler & Versprecher.

Lampenfieber?
Gläschen Sekt? Beruhigungspillen? Finger weg! Lieber etwas autogenes Training kurz vorher. Am besten hilft gegen Lampenfieber eine perfekte Vorbereitung! Sinngemäss: Du hast die Sache und die Themen im Griff!

Äußerlich hui!
Du bist immer voll zu sehen - deswegen ist eine gute Gesamtfigur auch so wichtig. Zuviel Knallfarben machen Dich zum Clown, zu wenig Farbe macht Dich zum Langweiler.

Body-Kontrolle
Nicht gebückt, schief oder schräg stehen, sondern aufrecht mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Denn Du bist beim Auftritt die zentrale Figur - und das solltest Du auch ausstrahlen!

Gestik & Mimik
Kein Fuchteln, aber auch keine Versteinerung: Zuviel ist Gift, zuwenig ist fade! Setze Mimik & Gestik dezent, motiviert und zielgenau ein!

Panne! Panik?
Huch! Der Scheinwerfer kippt um oder Du weisst nicht mehr weiter. Jetzt erstmal cool bleiben: Das kann passieren. Hauptsache, Du kommst nicht ins Rudern. Schwächen zugeben ja, aber niemals Unsicherheit zeigen.

Grundausstrahlung
Wenn Du ohnehin ein optimistischer Typ bist, hast Du wahrscheinlich kein Problem vor Publikum. Ansonsten: Ein Lächeln kann meterdicke Eisschichten brechen. Aber Sympathie muss von innen kommen - und niemals durch aufgesetztes Anbiedern!

Sprache
Das Fernsehen taugt nicht für düstere Monologe (optisches Medium!). Halte die Sätze kurz und einprägsam. Betone nur ausgesuchte Stellen, damit Du nicht wie "Hamlet" rüberkommst. Natürlich und narrativ sprechen!

Superstar?
Schmink Dir das gleich ab. Vor der Kamera bist Du Mensch und auch nur ein kleines Zahnrad im TV-Werk! Bleib, wie Du bist - auch im Scheinwerferlicht!

Botschaft
Deine Botschaft ist keine Vorlesung über Quantenmechanik! Griffiges Deutsch, klare Sprache, aktive Sätze (viele Verben, wenig Substantive) - und jeder versteht Dich!
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www.scheider.deSTEFAN SCHEIDER | Dipl.-Journalist DJS | BR & ARD Fernsehen
Telefon +49 (0) 171 1496 478
oder 0700-stefanscheider
eMail stefan@scheider.de
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