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Sie hängen in Sparkassen, öffentlichen Gebäuden und anderen Winkeln und Ecken - und meist gehen wir achtlos daran vorbei: An den Defibrillatoren. Das sind eine Art elektronische Notärzte, die einem Helfer bis zum Eintreffen des "echten" Teams wertvolle Hilfe leisten. Und Scheiders 3-Minuten-Film soll auf animative Art die Angst vor solchen Geräten nehmen. Na dann los...
Der YouTube-Film: Täglich wachsende Zuschauerzahl - der Herz-in-Not-Film auf YouTube!

Einpegeln. Schauspieler müssen in der blauen Umgebung viel Phantasie mitbringen. Denn alle Requisiten und Situationen kommen erst später per Computer dazu.

Probeliegen. Wir üben schon mal das "Zusammenbrechen" im Bluebox-Studio Rixner in Tegernsee. Klappt schon gut...

Hilfsmittel. Unser Mann spielt eine Doppelrolle - Helfer und Opfer zugleich. Denn die Botschaft des Filmes lautet ja auch: "Es kann jeden treffen - auch Dich". Für uns heißt das: Wir müssen ihn zweimal aufnehmen. Der Helfer blickt auf ein kleines Hilfsmittel am Boden, wo später ungefähr der Kopf des Patienten liegen wird...

Montage. Später am Computer entsteht das Zusammenspiel der Doppelrolle. Die Größenverhältnisse stimmen noch nicht ganz - aber hier spielt ein und derselbe Schauspieler seine zwei Rollen.

Handy simulieren: Bei der Aufnahme zeigt das Handy nur vier kleine Kreuze. Sie dienen später am Rechner zur Montage des künstlichen Screens auf das bewegte Telefon.

Endbild. Und das sieht dann so aus: Der Finger tippt die 112 auf dem Smartphone ein.

Schlüsselszene. Die Kamera fährt langsam auf den telefonierenden Darsteller zu...
Und schon passiert es vor laufender Kamera. Alexander bricht "vorbildlich" zusammen. Der Zusammenbruch soll sich später im Film in der Pupille des Schauspielers ereignen und das klappt auch ganz gut! Allerdings müssen wir ein pixelgenaues Tracking machen, weil sich die Pupille und das Bild natürlich bewegt - und die Spiegelung sich mitbewegen muss.

Titelbild. Der Filmtitel - mit einem Herzsignal, das höchste Alarmstufe auslöst.
Die Website zum Film: www.herz-in-not.de

Das Storyboard. Ohne Drehbuch und Storyboard brauchst Du gar nicht anfangen. Hier steht ziemlich genau drin, was wir alles aufnehmen müssen und was die Schauspieler sprechen müssen.

Skizzen. Damit sich der Kameramann ein Bild von der Szene machen kann, werden vorher alle Takes schon mal auf Papier skizziert.

Städtebau. Unsere Szenen spielen ja nicht im luftleeren Raum, sondern brauchen eine Umgebung! So entstehen ebenfalls am Computer künstliche Städte, in denen sich später die Schauspieler bewegen. Wir haben extra einen sehr abstrakten "Look" gewählt.

3D! Mit dem 3D-Programm Cinema 4D entsteht die Stadt nach und nach - mit vielen künstlichen Kameras und Gebäuden.

Künstlicher Kasten. So sieht der Defikasten im 3D-Programm aus.
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Defi holen. Auch der Defi-Kasten entsteht in Cinema 4D. Ziemliche Fummelei, bis das Öffnen des Kastens passt.

Defi. Wir nehmen das Zupacken beim Defi auf. Später soll das so aussehen, als nähme der Helfer das Gerät aus einem Kasten heraus.

Anwendung. Der Demo-Defi wird vorbereitet. Stefan legt Hand an.

Schock! Beim Drücken der orangefarbenen Schock-Taste jagt ein Stromstoß durch den Patienten. Danach müsste er wieder erwachen. Hier beim Demo-Defi passiert dem Schauspieler natürlich nichts.

Look! Nach Montage, Grobschnitt und Farbkorrektur entsteht das endgültige Bild - in der Hollywood-typischen Farbverwaschung.

Wieder da! Nach der Defi-Behandlung wacht Alexander wieder auf...