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Im Frühjahr 2008 sehen wir klar: Man kann keinen Kandinsky-Film machen, ohne nicht in Moskau gewesen zu sein. Gesagt, getan, gebucht. Und wir steuern noch eine Stadt an, die mit "au" endet: Dessau in Ostdeutschland, nicht weit von Leipzig entfernt. Dort hat Kandinsky gelebt - und im Bauhaus gelehrt. Und beide Ziele strahlen locker gleichviel Faszination aus.

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bauhaus
Vergangenes in Dessau.
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Meisterhaus: Mitten in Dessau stehen wir plötzlich vor den "coolsten" Reihenhäusern überhaupt - der Meisterhaus-Siedlung des Bauhauses. Dort haben die Kandinskys und die Klees nebeneinander gewohnt.
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Fitness-Studio: Unsere Standfotografin Steffi schlüpft kurz in die Steadicam-Ausrüstung - und hat plötzlich viel zu schleppen.
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Kran-Alarm: Kurz vor einem Wolkenbruch schaffen wir noch eine wunderbare Kranfahrt über Kandinskys Meisterhaus.
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Aha! Stephan versucht, Kandinskys Atelier in ein Kamerabild umzumünzen.
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So modern - und so alt: Sieht aus wie ein Neubau aus dem Jahre 2008 - stammt aber aus den 20ern. Das Bauhaus in Dessau.
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Studenten? Ja und nein. Unsere zwei Standfotografen studieren zwar tatsächlich, spielen aber hier in Dessau nur zwei Menschen, die das Bauhaus betreten...
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Zentrum der Erneuerung: Das Bauhaus hat die ganze Welt verändert - in Kunst, Handwerk, Architektur und Design! Bis heute übrigens.
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Formensprache: Das Bauhaus definiert sich durch klare Strukturen und wenige Farben.
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Wir lieben es: Wer durch das Bauhaus lustwandelt, findet auf jedem Meter Bilderbuch-Motive. Die Speicherkarte der Kamera ist inzwischen randvoll.
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Patina. Beim Spaziergang durch Dessau entdecken wir Ecken, in denen die Zeit stehen geblieben ist.
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Kurze Eröffnung: Zum Beispiel in dieser Bäckerei. Wir drehen dort, weil innen im Gebäude gefühlt das Jahr 1923 herrscht...
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Hausnummer: Die Bäckerei gab es bis in die 70er Jahre - dann hat das DDR-Geschäft zugemacht.
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Relikte: Staubige Plakatwände, die zum letzten Mal vor vielen Jahrzehnten die Kunden gelockt haben. Wir sind verzaubert.
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Hinterhof: Blick in den Hinterhof der Bäckerei. In manchen Ecken liegen noch Gebrauchsobjekte aus der dunklen Zeit zwischen 33 und 45.

wiege
Spurensuche in Moskau.
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Roter Platz: Bilderbuch-Anblick von der Moskwa-Brücke aus.
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Imposant: "Kameramann" Scheider passiert die Basilius-Kathedrale.
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Tag und Nacht belebt: Der Rote Platz ist nie leer.
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Regie bitte! Scheider lotet ein Motiv per Hand aus...
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Landpartie: Eine Autostunde von Moskau filmen wir das Künstlerdorf Abramtzewo. Es zeigt das Ur-Russische, das auch in Kandinsky zeitlebens eine Rolle gespielt hat.
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Hexenhäuschen: Zauberhaft und verzaubert - die Künstlerkolonie Abramtzewo.
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No Stativ! Das Stativ muss steckenbleiben - Scheider versucht es aus der Hand.
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Fabelhaft: Die russische Märchenwelt spielt eine große Rolle in dem riesigen Land - und bei Kandinsky.
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Mystik: Die russische Seele liebt Fabelfiguren, Märchenwesen und dramatische Lichtspiele.
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Ein Hauch von Doktor Schiwago: Wunderschöne alte Bauwerke bremsen die Zeit in Abramtzewo.
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Kunstwerke: In jedem Haus finden sich farbenfrohe Motive aus Märchen oder von Heiligenfiguren.
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Festen Boden: Mit dem Stativ-Verbot nutzt Scheider alle Möglichkeiten, die Kamera zu "betonieren".


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www.scheider.deSTEFAN SCHEIDER | Dipl.-Journalist DJS | BR & ARD Fernsehen
Telefon +49 (0) 171 1496 478
oder 0700-stefanscheider
eMail stefan@scheider.de
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