Strahlend: Die Kuppel der Grabeskirche in Jerusalem. Das Klima aus Weihrauch und Staub lässt jeden Sonnenstrahl klar und deutlich erkennen.
Hand auflegen: Der Salbungsstein, auf dem Jesus nach der Kreuzigung lag. Viele tausend Menschen legen täglich ihre Hände auf den heiligen Stein - oder küssen ihn gar.
Es werde Licht: Einsame Kerze auf einem der vielen hundert Altäre.
Traditionell und progressiv zugleich: Das Bild könnte auch 100 Jahre alt sein. Aber etwas stimmt nicht. Der Geistliche in der kleinen Kammer hat ein Handy am Ohr.
Botschaft: Wie lange mag wohl dieser Besucher hier "gekritzelt" haben. Stein-Graffiti aus dem Jahre 1876 auf einer Brüstung.
Gegenverkehr: Munter düst ein Traktor mitten durch die Grabeskirche von Jerusalem. Fehlt nur noch eine Ampel, dann können wir alle einfach nur noch durchfahren.
In Liebe: Jemand hat eine rote Rose auf den Salbungsstein von Jesus gelegt.
Gassenhauer: Wir verlassen die Grabeskirche und gehen durch die Altstadt zurück ins Hotel. Klemens und Ira wollen sich nichts andrehen lassen.
Himmlische Gesänge: Aus einer Kirche dringen plötzlich Chorstimmen. Wir gehen hinein und lauschen. Dort singen Männer und Frauen "in Zivil". Und wir stellen fest: Egal, was sie singen und wer sie sind - ein Chor klingt in Jerusalem immer anders als anderswo. Himmlisch eben.
Original und bibelecht: Der Westmauer-Tunnel links von der Klagemauer.
Was passiert? Eine dunkle Rauchwolke liegt über der Altstadt von Jerusalem. So etwas macht einen hier nervös. Aber: Nichts passiert.
Watching: Es gibt nur diesen Weg, um all die engen und dunklen Gassen der Jerusalemer Altstadt zu sichern und zu kontrollieren - Videokameras an allen Ecken und Enden.
Schatten suchen: Vor, während und nach der Sendung gilt nur eines - Schatten suchen und finden.
Die Sendungen
MONTAG 11.5. Jad Vashem Gedenkstätte
DIENSTAG 12.5. Jerusalem Tempelberg
MITTWOCH 13.5. Bethlehem Ortsmitte
DONNERSTAG 14.5. Nazareth Verkündigungs-Basilika
FREITAG 15.5. Jerusalem Ölberg & Garten Getsemani
On air: Hansi Fischer übergibt wieder für 20 Minuten nach Israel. Heute (Dienstag, 12.5.2009) melden wir uns live aus Jerusalem.
Shalom, liebe Zuschauer: Scheider meldet sich mit Blick auf die großen Heiligtümer des Tempelberges.
Erlaubt! In einer kurzen Moderation nähern wir uns der Klagemauer und stecken einen Wunschzettel in die Ritze der Mauer. Das ist erlaubt - aber nur mit Kippa auf dem Kopf! Die gibt es am Eingang der Klagemauer zur kostenlosen Leihe.
Noch ein Wunsch: Scheider steckt seinen Zettel zu den vielen tausend anderen Wünschen. Auch der Papst hat hier einen Wunsch plaziert. Er wünschte sich Frieden zwischen den Religionen.
Tempelberg
Der Tempelberg in Jerusalem gehört zu den heiligsten und gleichzeitig umstrittensten Flecken überhaupt. Dort findet sich nicht nur die Klagemauer - sondern auch das große islamische Heiligtum, die Al-Aqsa-Moschee. Ebenfalls auf dem Tempelberg: Der markante Felsendom der Moslems - mit seiner goldenen Kuppel. Um den Tempelberg rankten sich viele Streitigkeiten, Geschichten und Legenden. Auch die Bundeslade soll hier einst gelegen haben: Also die bis heute verschollene Kiste mit den Steintafeln, auf denen Moses die zehn Gebote empfangen hat.
Der Blick des Moderators: Das sieht ein Anchorman - ein grelles Licht (zum ohnehin grellen Sonnenlicht), eine Kamera, kilometerlange Kabel und die Aufnahmeleiterin Ira, die einem auch sagt, wie lange man überhaupt reden darf.
Hoher Besuch: Vorbesprechung mit unserem Studiogast - Pater Norbert Hofmann vom Vatikan! Er macht uns Hoffnung: Seine jüdischen Quellen zeigen sich erfreut und zufrieden über den Papstbesuch.
Kamera läuft: Kameramann Steppan (hoffe, er schreibt sich so und heisst so...;-) muss gut eine Stunde in der prallen Hitze ausharren. Wer sich hier nicht mit einem Sunblocker von Kopf bis Fuss eincremt, hat verloren.
Klick: Kameramann Micki wünscht ein Erinnerungsfoto mit Pater Hofmann.
Kurzvisite in Tel Aviv: Wir nehmen noch eine Moderation am Strand von Tel Aviv auf. Es läuft erfreulich glatt und wir haben noch ein halbes Stündchen Zeit für ein Päuschen.
Weckt mich: Scheider geniesst die goldene Stunde in vollen Zügen. While Jerusalem prays, Tel Aviv plays - so sagt der Volksmund hier. Und genauso ist es. Nach einem hitzigen Tag in Jerusalem wirken die paar Minuten am Strand von Tel Aviv wie ein Kurzurlaub.
One beer please: Kamera-Team und Redaktion können zum ersten Mal nach einigen Tagen die Füsse in den Sand stecken.
Good times: Auch Regisseurin Carmen erholt sich vom Sendungsstress.
Fazit: Team-Co-Chefin Anja bespricht nochmal die Sendung heute aus Jerusalem - und den Plan für morgen in Bethlehem. Das Mittagsmagazin reist schließlich den päpstlichen Stationen in Israel immer nach.
Morgen ohne Micki: Unser Kameramann muss leider einen Tag aussetzen - morgen senden wir aus dem Westjordanland und haben dort ein palästinensisches Team!
Auf gehts: Ein letzter Postkarten-Blick - dann steigen wir ins Auto und düsen zurück nach Jerusalem - ins Hotel.
... und weiter geht es morgen in Bethlehem...